Die Marsch

Hoch ist die Geest, die Marsch dafür niedrig. Sie tat sich als Schwemmland im Urstromtal der Elbe hervor. Hochwasser sowie die Gezeiten Ebbe und Flut hinterließen Sinkstoffe, die den Marschboden schafften. Zum einen war das Hochland, das sich für die Landwirtschaft eignete. Zum anderen war das Sietland, an dessen tiefsten Stellen vor der Geestkante sich Moore bildeten. 

Noch vor den holländischen Siedlern, die das Marschland für eine Bewirtschaftung bearbeiteten, gab es in dem Gebiet Menschen. Die hatten sich auf den Uferwällen niedergelassen. Deiche zum Schutz vor Sturmfluten, Grabensysteme zur Entwässerung und die langen Hofstellen installierten im 12. Und 13. Jahrhundert die Holländer. Belege ihres Schaffens gibt es reichlich – landschaftlich und architektonisch.