Kirche St. Pankratius in Neuenfelde

Die Kirche St. Pankratius, wie sie sich noch heute in Neuenfelde darstellt, wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Ihre Vorgängerin musste im Jahr 1682 abgerissen werden. Sie war einfach zu klein geworden. Als Untergrund hat das barocke Gotteshaus in der Dritten Meile eine Sanddüne. Zuständig für das Musikinstrument von St. Pankratius war Arp Schnitger, einer der populärsten Orgelbauer seiner Zeit. Er erschaffte mit der Neuenfelder Orgel seine größte zweimanualige. Arp Schnitger lebte und arbeitete im Alten Land, genauer in Neuenfelde, wurde in der Kirche St. Pankratius begraben. Ihm zu Ehren gibt es eine Gedenktafel, sie liegt im Boden des Mittelganges. Das Neuenfelder Gotteshaus hatte einen freistehenden Turm. Dem machte jedoch ein Blitzschlag im Jahr 1786 den Garaus. Ein neuer aus Backstein wurde direkt an die Westseite gesetzt. Durch ihn gelangen die Gottesdienst-Besucher und andere Gäste hinein in das Gebäude und auch wieder hinaus.