Kirche St. Martini in Estebrügge

Eine Kirche soll es an der Stelle von St. Martini bereits 1200 gegeben haben. Später wurde mehrmals neu gebaut. 1702 war dann das Kirchenschiff fertig, das noch heute in Estebrügge Bestand und eine Wurt als Untergrund hat – für das Alte Land und seine Gotteshäuser nicht ungewöhnlich. St. Martini in der Zweiten Meile soll damals, also Anfang des 18. Jahrhunderts, eine der besten Arp-Schnitger-Orgeln bekommen haben. Allerdings wurden seine Orgelwerke später gegen andere ausgetauscht. Der alte Prospekt ist allerdings noch vorhanden. Sichtlich verändert hat sich der Eichenholz-Turm, der im Jahr 1840 einen Extra-Platz neben dem Gotteshaus einnahm. Infolge von Bodensetzungen hat sich das Kirchturmdach um mehr als 30 Grad verdreht.